Die Bauphysik beinhaltet in der Regel die Sicherheit, Funktionalität und den Werterhalt eines Hauses. Bei einem sorgfältig gebauten Holzhaus werden in Sachen Bauphysik alle diese Merkmale optimal erfüllt. Beim Bau eines Holzhauses sollte in Hinblick auf die Bauphysik vor allem auf eine optimale Wärme- und Schalldämmung geachtet werden. Jedoch spielt auch die Luftdichtheit des Holzhauses eine sehr große Rolle. Ist ein Holzhaus optimal abgedichtet, so hilft die Dämmung zum einen das Wohnklima enorm zu steigern und zum anderen den Wert des Hauses zu erhalten, da die Bausubstanz erheblich geschützt wird.

Den Schallschutz bei einem Holzhaus übernimmt in der Regel das Baumaterial, welches zumeist mehrschalig aufgebaut ist und aus verschiedenen Dämmmaterialien besteht. Auch findet bei den Bauteilen für ein Holzhaus eine sogenannte akustische Entkopplung statt, wodurch sich der Schallschutz ausrichten lässt. Beispielsweise wird bei einem Holzrahmenbau mit Beplankung aufgrund der Beschaffenheit der Bauteile ein sehr guter Schallschutz gegen Außenlärm gewährleistet.

Der Brandschutz ist bei einem Holzhaus ein wichtiges Thema. Großflächigen Bauteilen mit der Kombination aus Holz, Gips und Dämmmaterialien wird bei einem Normalbrand eine Feuerresistenz von ca. 30 Minuten nachgesagt. Hierbei bleibt die Statik und Stützkraft der Wände voll erhalten und ein Branddurchschlag in die angrenzenden Nachbarräume werden in diesem Zeitraum verhindert. Soll ein höherer Brandschutz erreicht werden, wie es beispielsweise bei Reihenhäusern Pflicht ist, kann mit entsprechenden Materialien, wie beispielsweise mehrschichtige Gipsbaustoffe oder andere mineralisch gebundene Werkstoffe gearbeitet werden. Auch im Falle des Brandschutzes ist eine sorgfältige Dämmung mit den entsprechenden Materialien unabdingbar. Nur das Zusammenspiel der ausgewählten Baustoffe kann einen ausreichenden Brandschutz gewährleisten.