Der Baustoff Holz besitzt einen vollkommen ökologischen Lebenslauf. Von der Gewinnung im Wald, über die Verarbeitung im Werk des Fertighausherstellers, bis zur Verwendung beim Bau des Hauses, belastet der Baustoff Holz die Umwelt nur minimalst. Dies beruht in erster Linie auf der absolut umweltschonenden Gewinnung des Holzes und der niedrigen Energiekosten für den Transport, die Aufbereitung und die Verarbeitung. Der Transport des Holzes aus den heimischen Wäldern bis zum Sägewerk ist aufgrund der verhältnismäßig kurzen Transportwege sehr energiesparend und umweltfreundlich. Auch die Weiterverarbeitung des Rohstoffes ist im Vergleich zu anderen Baumaterialien ungemein umweltschonend.

Holz ist ein natürlicher, nachwachsender Rohstoff. Seit ca. 200 Jahren gibt es in Deutschland eine Bestimmung, dass nicht mehr Holz geschlagen werden darf, wie nachwächst. Statistiken zeigen, dass jährlich in Deutschland ca. 50 Millionen Kubikmeter Holz geschlagen werden und ungefähr 80 Millionen Kubikmeter nachwachsen. Hierbei werden die Wälder durch Neupflanzungen oder durch die natürliche Vermehrung der Bäume verjüngt, was unserem Klima sehr zugute kommt, da Jungbäume mehr Co² benötigen, als alte Bäume.

Ein weiterer wichtiger Aspekt zur Ökologie eines Holzhauses ist dessen Sparsamkeit in Bezug auf die Heizenergie. Holzhäuser, welche sorgfältig und mit den richtigen Materialien abgedämmt wurden, helfen ungemein Heizkosten einzusparen. Zudem werden sehr viele Holzhäuser mit passiven Energiegewinnungssystemen, wie beispielsweise Erdwärmetauscher oder Solaranlagen ausgestattet, welche sowohl für die Wärmegewinnung, als auch für die Warmwasseraufbereitung sorgen können.
Hieraus ist klar ersichtlich, dass ein Holzhaus sowohl bei der Gewinnung der Rohstoffe für den Bau, als auch langfristig betrachtet einen sehr hohen, ökologischen Standard erfüllt, welcher den Bewohnern und auch der Umwelt zu gute kommt.